Die Apfelkrapfen aus dem Airfryer revolutionieren die Art und Weise, wie wir traditionelles Gebäck zubereiten. Ohne Frittierfett, aber mit dem gleichen fluffigen Ergebnis, das wir von klassischen Krapfen kennen, bietet diese moderne Zubereitungsmethode eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Frittieren. Der Airfryer, auch Heißluftfritteuse genannt, nutzt zirkulierende heiße Luft, um eine knusprige Außenschicht zu erzeugen, während das Innere saftig und luftig bleibt. Diese süßen Apfelkrapfen verbinden die Nostalgie traditioneller Backkunst mit den Vorzügen moderner Küchentechnik und werden garantiert zur neuen Lieblingssüßigkeit in Ihrem Haushalt.
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Zutaten
Utensilien
Zubereitung
1. Hefeteig vorbereiten
Die lauwarme Milch in eine große Rührschüssel geben und die Trockenhefe darin auflösen. Einen Teelöffel Zucker hinzufügen und etwa fünf Minuten ruhen lassen, bis die Hefe anfängt zu schäumen. Dies zeigt, dass die Hefe aktiv ist. Die weiche Butter, das Ei, den restlichen Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz zur Hefemischung geben. Das Mehl nach und nach hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Hefeteig, ein durch Hefe getriebener Teig, sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Falls der Teig zu klebrig ist, etwas mehr Mehl hinzufügen, ist er zu trocken, einen Esslöffel Milch unterkneten.
2. Teig gehen lassen
Den Teig zu einer Kugel formen und in der abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ein warmer Ort kann die leicht beheizte Küche oder ein Platz in der Nähe der Heizung sein. Die Temperatur sollte etwa 30 Grad betragen. Während dieser Gehzeit, der Phase, in der der Teig durch die Hefeaktivität aufgeht, entwickelt sich das charakteristische fluffige Volumen.
3. Apfelfüllung zubereiten
Das Apfelmus in eine kleine Schüssel geben und mit dem gemahlenen Zimt vermischen. Falls das Apfelmus zu flüssig ist, kann man es kurz in einem Topf erhitzen, um überschüssige Flüssigkeit verdampfen zu lassen. Die Füllung sollte eine streichfähige Konsistenz haben, aber nicht zu wässrig sein, damit die Krapfen beim Backen nicht aufweichen.
4. Teig ausrollen und ausstechen
Den gegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Mit der runden Ausstechform Kreise aus dem Teig ausstechen. Die Anzahl sollte gerade sein, da jeweils zwei Teigkreise einen Krapfen ergeben. Auf die Hälfte der Teigkreise jeweils einen gehäuften Teelöffel der Apfel-Zimt-Mischung in die Mitte geben, dabei einen Rand von etwa einem Zentimeter frei lassen.
5. Krapfen formen
Die Ränder der Teigkreise mit etwas Wasser befeuchten. Dies hilft beim Versiegeln der Krapfen. Einen unbelegten Teigkreis auf jeden belegten Kreis legen und die Ränder fest zusammendrücken. Mit einer Gabel die Ränder zusätzlich andrücken, um sicherzustellen, dass die Füllung während des Backens nicht austritt. Die geformten Krapfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett legen und mit einem Küchentuch abdecken. Weitere 15 Minuten ruhen lassen.
6. Airfryer vorheizen
Den Airfryer auf 180 Grad vorheizen. Dies dauert etwa drei bis fünf Minuten. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Krapfen sofort die richtige Temperatur bekommen und gleichmäßig garen.
7. Krapfen backen
Die Krapfen vorsichtig mit dem Küchenpinsel dünn mit Speiseöl bestreichen. Dies sorgt für die goldbraune Farbe und eine leicht knusprige Oberfläche. Die Krapfen in den Korb des Airfryers legen, dabei darauf achten, dass sie sich nicht berühren, damit die Luft gut zirkulieren kann. Je nach Größe des Airfryers müssen die Krapfen in mehreren Durchgängen gebacken werden. Bei 180 Grad etwa zehn bis zwölf Minuten backen, bis sie goldbraun und aufgegangen sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
8. Fertigstellen und servieren
Die fertigen Apfelkrapfen aus dem Airfryer nehmen und auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen. Noch warm großzügig mit Puderzucker bestäuben. Der Puderzucker schmilzt leicht an und bildet eine zarte süße Schicht. Die Krapfen am besten noch lauwarm servieren, wenn sie besonders fluffig und aromatisch sind.
Tipp vom Chefkoch
Um besonders luftige Krapfen zu erhalten, sollte der Hefeteig nicht zu fest geknetet werden. Arbeiten Sie sanft und geduldig mit dem Teig. Falls Sie keine frischen Äpfel zur Hand haben, funktioniert auch Apfelkompott hervorragend. Für eine Variation können Sie die Füllung mit gehackten Nüssen oder Rosinen ergänzen. Wichtig ist, den Airfryer nicht zu überladen, da die Heißluft sonst nicht richtig zirkulieren kann und die Krapfen ungleichmäßig garen. Reste können am nächsten Tag kurz im Airfryer bei 160 Grad für drei Minuten aufgewärmt werden.
Passende Getränke zu Apfelkrapfen
Zu diesen fluffigen Apfelkrapfen passt hervorragend ein heißer Apfelpunsch oder Glühwein in der kalten Jahreszeit. Im Sommer empfiehlt sich ein gekühlter Apfelsaft oder eine Apfelschorle. Für Kaffeeliebhaber ist ein Cappuccino, ein Kaffee mit aufgeschäumter Milch, die ideale Begleitung, da die milde Süße der Krapfen perfekt mit dem leicht bitteren Kaffeearoma harmoniert. Auch ein schwarzer Tee mit Vanille oder Zimtgeschmack unterstreicht die würzigen Noten der Apfelfüllung. Für Kinder eignet sich warme Milch mit Honig oder eine heiße Schokolade.
Zusätzliche Info
Krapfen, auch Berliner oder Pfannkuchen genannt, gehören zu den beliebtesten Gebäckstücken im deutschsprachigen Raum. Die Tradition der Krapfen reicht bis ins Mittelalter zurück, als diese süßen Hefeteigbällchen in Schmalz ausgebacken wurden. Ursprünglich waren Krapfen ein Festtagsgebäck, besonders zur Faschingszeit. Die klassische Variante wird mit Marmelade gefüllt und in heißem Fett frittiert. Die moderne Zubereitung im Airfryer ist eine gesündere Alternative, die bis zu 80 Prozent weniger Fett benötigt. Apfelkrapfen sind eine beliebte Variation, die besonders in Österreich und Süddeutschland geschätzt wird. Die Kombination aus Hefeteig, einem durch Hefe gelockerten Teig, und der fruchtigen Apfelfüllung macht diese Krapfen zu einem perfekten Gebäck für Kaffeekränzchen oder als süße Nachspeise. Der Airfryer ermöglicht es, diese Tradition mit moderner Technik fortzuführen, ohne auf den charakteristischen Geschmack verzichten zu müssen.



