In den gemütlichen Cafés Stockholms und den traditionellen Konditorei – Konditoreien – Schwedens gehört dieser karamellisierte Mandelkuchen zu den absoluten Klassikern. Mit seiner knusprigen Karamellschicht, den gerösteten Mandeln und dem luftig-saftigen Teig verkörpert er die skandinavische Backkunst in ihrer schönsten Form. Was diesen Kuchen so besonders macht, ist die perfekte Balance zwischen der Süße des Karamells und der nussigen Note der Mandeln. Ob zum Nachmittagskaffee, dem typisch schwedischen Fika – einer Kaffeepause mit Gebäck –, oder als festlicher Abschluss eines Abendessens: dieser Kuchen überzeugt ausnahmslos jeden Gaumen. Die Zubereitung erfordert etwas Geduld, besonders beim Karamellisieren, doch das Ergebnis rechtfertigt jeden Handgriff. Selbst Backanfänger können mit präziser Anleitung und den richtigen Techniken dieses schwedische Meisterwerk in ihrer eigenen Küche zaubern.
30
50
moyen
€€
Zutaten
Utensilien
Zubereitung
1. Vorbereitung der Backform und des Ofens
Den Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen. Die Springform gründlich mit weicher Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben, damit sich der Kuchen später problemlos lösen lässt. Den Boden zusätzlich mit Backpapier auslegen. Diese Vorbereitung ist entscheidend für ein perfektes Backergebnis.
2. Zubereitung des Kuchenteigs
Die Butter bei Raumtemperatur weich werden lassen und mit 150 g Zucker in einer großen Rührschüssel schaumig schlagen. Dies dauert etwa 4 bis 5 Minuten mit dem Handrührgerät. Die Masse sollte hell und luftig werden. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren, dabei nach jedem Ei gut durchmischen. Den Vanilleextrakt hinzufügen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, den gemahlenen Mandeln und der Prise Salz vermischen. Diese trockenen Zutaten portionsweise zur Butter-Ei-Masse geben und vorsichtig unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
3. Teig in die Form füllen
Den fertigen Teig gleichmäßig in die vorbereitete Springform geben. Mit einem Spatel die Oberfläche glattstreichen, damit der Kuchen später eine ebene Form erhält. Eventuelle Luftblasen durch leichtes Klopfen der Form auf die Arbeitsfläche entfernen.
4.
Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen etwa 35 bis 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen: wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen durchgebacken. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, aber noch in der Form belassen.
5.
Während der Kuchen noch warm ist, die Karamellschicht zubereiten. In einem kleinen Topf die Butter mit dem braunen Zucker und der Sahne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen. Die Mischung zum Kochen bringen und etwa 3 Minuten köcheln lassen, bis eine dickflüssige, goldbraune Karamellmasse entsteht. Die gehobelten Mandeln untermischen.
6.
Die heiße Karamell-Mandel-Mischung gleichmäßig auf dem noch warmen Kuchen verteilen. Mit einem Backpinsel oder Löffel die Masse bis zum Rand streichen. Darauf achten, dass alle Bereiche bedeckt sind.
7.
Den Kuchen mit der Karamellschicht zurück in den Ofen schieben und weitere 10 bis 15 Minuten bei 180 Grad Celsius backen, bis die Karamellschicht goldbraun und leicht gebräunt ist. Dabei den Kuchen im Auge behalten, da Karamell schnell verbrennen kann.
8.
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Erst dann den Springformrand lösen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird, damit die Karamellschicht fest werden kann.
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Für eine noch intensivere Karamellnote können Sie einen Esslöffel Honig zur Karamellmischung hinzufügen. Achten Sie beim Karamellisieren darauf, die Temperatur konstant zu halten: zu hohe Hitze lässt das Karamell verbrennen, zu niedrige verhindert die richtige Konsistenz. Wenn Sie den Kuchen einen Tag vor dem Servieren backen, entwickelt sich das Aroma noch besser, da die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt wird. Bewahren Sie ihn luftdicht verschlossen auf. Falls die Karamellschicht zu fest wird, können Sie den Kuchen vor dem Servieren kurz bei niedriger Temperatur erwärmen.
Die perfekte Begleitung zum schwedischen Mandelkuchen
Traditionell wird dieser Kuchen in Schweden mit starkem, schwarzem Kaffee serviert, der die Süße des Karamells perfekt ausbalanciert. Ein klassischer Filterkaffee nach skandinavischer Art – etwas kräftiger geröstet – harmoniert hervorragend mit den nussigen Aromen. Alternativ passt ein Cappuccino oder Latte Macchiato wunderbar, da die Milch die Karamellnoten aufgreift. Für Teeliebhaber empfiehlt sich ein Earl Grey mit seiner zitrusartigen Bergamotte-Note oder ein kräftiger Schwarztee. Zum Nachmittagskaffee, dem typischen Fika, darf auch ein Glas kalte Milch nicht fehlen, besonders wenn Kinder mitessen. An festlichen Anlässen passt ein süßer Dessertwein wie ein Sauternes oder ein Eiswein ausgezeichnet zu diesem Kuchen.
Zusätzliche Info
Dieser schwedische Mandelkuchen, in Schweden oft als Toscakaka bezeichnet, hat seine Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert. Der Name verweist auf die italienische Region Toskana, obwohl der Kuchen eine rein skandinavische Erfindung ist. Die Bezeichnung entstand vermutlich durch die Verwendung von Mandeln, die in Schweden als typisch mediterran galten. In den 1920er Jahren wurde das Rezept in schwedischen Haushalten populär und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Kaffeekultur. Fika, die schwedische Tradition der Kaffeepause, ist mehr als nur eine Pause: sie ist ein soziales Ritual, bei dem Kuchen wie dieser eine zentrale Rolle spielen. Die Kombination aus einfachem Rührteig und luxuriöser Karamell-Mandel-Krone macht den Kuchen zu einem Symbol für die schwedische Backphilosophie: hochwertige Zutaten, klare Aromen und unprätentiöse Eleganz. Heute findet man Varianten dieses Kuchenklassikers in ganz Skandinavien, wobei jede Region ihre eigenen Nuancen einbringt.



