Schneller Nusskuchen: In 35 Minuten fertig und perfekt für unerwarteten Besuch

Schneller Nusskuchen: In 35 Minuten fertig und perfekt für unerwarteten Besuch

In der hektischen Welt von heute erweist sich dieser schnelle Nusskuchen als wahre Rettung für alle, die spontanen Besuch erwarten. Mit einer Gesamtzeit von nur 35 Minuten vom ersten Handgriff bis zum fertigen Kuchen auf dem Tisch revolutioniert dieses Rezept die Vorstellung von Blitzbäckerei. Die Kombination aus knackigen Nüssen und zartem Teig überzeugt selbst anspruchsvolle Gaumen, während die unkomplizierte Zubereitung auch Backanfänger zum Erfolg führt. Dieser Kuchen benötigt keine ausgefallenen Zutaten oder komplizierte Techniken, sondern setzt auf bewährte Grundzutaten aus dem Vorratsschrank. Das Ergebnis ist ein saftig-nussiger Kuchen mit goldbrauner Kruste, der warm aus dem Ofen genauso köstlich schmeckt wie nach dem Abkühlen.

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facile

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Backform und des Ofens

Heizt euren Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Fettet die Springform gründlich mit etwas Öl oder Butter ein und bestäubt sie leicht mit Mehl. Dieser Schritt verhindert, dass der Kuchen später am Boden kleben bleibt. Klopft überschüssiges Mehl aus der Form heraus. Stellt die vorbereitete Form beiseite, während ihr den Teig zubereitet.

2. Trennung der Eier und Aufschlagen des Eiweißes

Trennt die drei Eier vorsichtig, sodass das Eigelb unbeschädigt bleibt und kein Tropfen davon ins Eiweiß gelangt. Gebt das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel. Fügt die Prise Salz hinzu und schlagt das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif. Der Eischnee, also das aufgeschlagene Eiweiß, ist fertig, wenn er feste Spitzen bildet und nicht mehr aus der umgedrehten Schüssel fällt. Dieser Schritt dauert etwa drei bis vier Minuten und ist entscheidend für die luftige Konsistenz des Kuchens.

3. Zubereitung der Eigelbmasse

Gebt die Eigelbe in eine separate große Rührschüssel. Fügt den Zucker und den Vanillezucker hinzu. Schlagt diese Mischung mit dem Handrührgerät etwa zwei Minuten lang auf mittlerer Stufe, bis eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Die Konsistenz sollte schaumig und leicht sein. Gießt nun das Öl in dünnem Strahl unter ständigem Rühren hinzu. Diese Technik nennt man Emulgieren, das bedeutet, dass sich Fett und Ei zu einer homogenen Masse verbinden.

4. Einarbeiten der trockenen Zutaten

Siebt das Mehl und das Backpulver gemeinsam in eine separate Schüssel. Durch das Sieben werden Klümpchen entfernt und Luft eingearbeitet. Gebt die gemahlenen Haselnüsse zu den trockenen Zutaten und vermischt alles kurz mit einem Löffel. Fügt nun diese Mischung portionsweise zur Eigelbmasse hinzu. Rührt mit dem Teigschaber oder auf niedrigster Stufe des Handrührgeräts vorsichtig, bis sich alles gerade eben verbunden hat. Zu langes Rühren würde das Gluten im Mehl aktivieren und den Kuchen zäh machen.

5. Unterheben des Eischnees

Nehmt etwa ein Drittel des steif geschlagenen Eischnees und gebt es zur Nussmasse. Rührt diesen ersten Teil etwas kräftiger unter, um die Masse aufzulockern. Gebt dann den restlichen Eischnee hinzu und hebt ihn mit dem Teigschaber vorsichtig unter. Dabei führt ihr den Schaber vom Rand der Schüssel durch die Mitte nach unten und dreht die Masse dabei um. Dreht die Schüssel dabei leicht weiter. Diese sanfte Bewegung bewahrt die Luftbläschen im Eischnee und sorgt für einen lockeren Kuchen. Der Teig sollte nun eine luftige, gleichmäßige Konsistenz haben.

6. Füllen der Form und Backen

Gießt den fertigen Teig in die vorbereitete Springform und streicht die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt. Streut die gehackten Haselnüsse gleichmäßig über die Oberfläche. Sie sinken beim Backen leicht ein und bilden eine knusprige Kruste. Stellt die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backt den Kuchen 20 Minuten lang. Öffnet während dieser Zeit nicht die Ofentür, da der Kuchen sonst zusammenfallen könnte. Nach 20 Minuten macht ihr die Stäbchenprobe, bei der ihr ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecht. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Kuchen fertig.

7. Abkühlen und Servieren

Nehmt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn etwa fünf Minuten in der Form abkühlen. Löst dann vorsichtig den Rand der Springform und entfernt den Ring. Lasst den Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen oder serviert ihn noch lauwarm. Bestäubt die Oberfläche kurz vor dem Servieren mit Puderzucker durch ein feines Sieb. Dies gibt dem Kuchen ein elegantes, professionelles Aussehen. Schneidet ihn mit einem scharfen Messer in acht gleichmäßige Stücke.

Klara

Tipp vom Chefkoch

Wenn ihr keine gemahlenen Haselnüsse zur Hand habt, funktionieren auch gemahlene Mandeln oder Walnüsse hervorragend. Für eine schokoladige Variante ersetzt 20 Gramm Mehl durch Kakaopulver. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu entfalten. Bewahrt ihn in einer luftdichten Dose auf, so bleibt er bis zu vier Tage frisch und saftig. Falls der Kuchen zu schnell bräunt, deckt ihn nach 15 Minuten Backzeit locker mit Alufolie ab.

Passende Getränke zum Nusskuchen

Zu diesem nussigen Kuchen passt hervorragend ein frisch gebrühter Filterkaffee oder ein kräftiger Espresso, dessen Röstaromen die nussigen Noten unterstreichen. Schwarzer Tee, besonders Assam oder Ceylon, harmoniert ebenfalls wunderbar mit der Süße des Kuchens. Für Kinder oder Kaffee-Abstinenzler eignet sich ein Glas kalte Milch oder ein Kakao perfekt. An warmen Tagen serviert ihr dazu einen Eiskaffee oder kalten Chai-Tee. Wer es festlicher mag, kann auch einen süßen Dessertwein wie Moscato d’Asti reichen, dessen fruchtige Süße den Nussgeschmack ergänzt.

Wissenswertes über den schnellen Nusskuchen

Der schnelle Nusskuchen gehört zur Familie der Rührkuchen, bei denen alle Zutaten nacheinander verrührt werden. Diese Kuchenart hat in Deutschland eine lange Tradition und wurde besonders in den Nachkriegsjahren beliebt, als einfache, schnelle Rezepte gefragt waren. Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren und machen den Kuchen besonders saftig, da sie Feuchtigkeit speichern. Haselnüsse werden in Deutschland hauptsächlich in der Pfalz und in Franken angebaut und haben von September bis Oktober Saison. Die Verwendung von Öl statt Butter macht diesen Kuchen besonders unkompliziert, da keine Butter weich werden muss. Zudem bleibt er durch das Öl länger frisch. In vielen deutschen Haushalten gilt dieser Kuchen als Notfallrezept für spontane Gäste, da die Zutaten meist vorrätig sind. Die kurze Backzeit von nur 20 Minuten ist möglich, weil der Kuchen relativ flach ist und die Hitze schnell ins Innere gelangt.

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