Cremiger Himbeer Cheesecake mit einem edlen Fruchtspiegel wie im Café

Cremiger Himbeer Cheesecake mit einem edlen Fruchtspiegel wie im Café

In den feinen Cafés der Großstädte gilt der cremige Himbeer-Cheesecake mit elegantem Fruchtspiegel als Dessert der Extraklasse. Diese Kreation vereint die samtige Textur eines klassischen Käsekuchens mit der fruchtigen Frische von Himbeeren und einer glänzenden Spiegelglasur, die jeden Gast beeindruckt. Der Fruchtspiegel, eine durchsichtige, glänzende Schicht aus Fruchtgelee, verleiht dem Kuchen seine professionelle Optik. Mit dieser detaillierten Anleitung gelingt das Café-Erlebnis auch in der heimischen Küche. Die Kombination aus knusprigem Keksboden, cremiger Füllung und der edlen Spiegelglasur macht diesen Cheesecake zu einem wahren Highlight für besondere Anlässe.

40

55

moyen

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung des Bodens

Den Backofen auf 160 Grad Celsius vorheizen. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln. Alternativ in einer Küchenmaschine zu feinen Krümeln verarbeiten. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und über die Kekskrümel gießen. Alles gründlich vermischen, bis eine feuchte, sandige Masse entsteht. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Krümelmischung gleichmäßig verteilen. Mit einem Löffel oder Glas fest andrücken, damit eine kompakte Schicht entsteht. Für 10 Minuten kühl stellen.

2. Zubereitung der Käsecreme

Den Frischkäse und die Mascarpone aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Beide Käsesorten mit dem Zucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe cremig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen und jeweils gut unterrühren. Den Vanilleextrakt und die Speisestärke einarbeiten. Zum Schluss die Sahne vorsichtig unterheben, bis eine glatte, homogene Masse entsteht. Die Creme sollte luftig und ohne Klumpen sein.

3. Backen des Cheesecakes

Die Käsecreme auf den vorbereiteten Keksboden gießen und mit einem Spatel glatt streichen. Die Springform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen stellen. Bei 160 Grad etwa 45 Minuten backen. Der Cheesecake ist fertig, wenn die Ränder fest sind, die Mitte aber noch leicht wackelt. Dieses leichte Wackeln bedeutet, dass der Kuchen die perfekte cremige Konsistenz erhält. Den Ofen ausschalten und die Backofentür einen Spalt öffnen. Den Kuchen weitere 15 Minuten im Ofen abkühlen lassen, dann komplett auskühlen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

4. Herstellung des Himbeergelees

Die gefrorenen Himbeeren in einem Topf mit dem Gelierzucker und Zitronensaft bei mittlerer Hitze erwärmen. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Die Masse durch ein feinmaschiges Sieb streichen, um Kerne zu entfernen. Das Gelee leicht abkühlen lassen und dann gleichmäßig auf dem gekühlten Cheesecake verteilen. Für weitere 2 Stunden kalt stellen, bis das Gelee fest geworden ist.

5. Vorbereitung des Fruchtspiegels

Die Gelatine-Blätter in kaltem Wasser für etwa 5 Minuten einweichen. Das Himbeerpüree in einem kleinen Topf leicht erwärmen, aber nicht kochen. Die ausgedrückte Gelatine in das warme Püree einrühren, bis sie vollständig aufgelöst ist. Das Püree auf Handwärme abkühlen lassen. Diese Temperatur ist wichtig, damit die Gelatine nicht zu schnell fest wird und sich gleichmäßig verteilen lässt.

6. Auftragen des Fruchtspiegels

Den Cheesecake mit dem Himbeergelee aus dem Kühlschrank nehmen. Das leicht abgekühlte Himbeerpüree mit der Gelatine vorsichtig und gleichmäßig über die Oberfläche gießen. Mit einem Löffel oder durch leichtes Neigen der Form verteilen, sodass eine perfekt glatte Oberfläche entsteht. Den Kuchen für mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Der Fruchtspiegel sollte fest sein und glänzen wie eine Glasur.

7. Lösen und Servieren

Vor dem Servieren die Springform vorsichtig öffnen. Mit einem in heißes Wasser getauchten Messer den Rand des Kuchens lösen. Das Messer nach jedem Schnitt abwischen und erneut in heißes Wasser tauchen, um saubere Schnittkanten zu erhalten. Den Cheesecake in gleichmäßige Stücke schneiden und auf Desserttellern anrichten. Bei Bedarf mit frischen Himbeeren oder Minzblättern garnieren.

Klara

Tipp vom Chefkoch

Für einen noch intensiveren Himbeergeschmack können Sie einen Teil der Himbeeren pürieren und direkt in die Käsecreme einarbeiten. Achten Sie darauf, dass der Cheesecake komplett ausgekühlt ist, bevor Sie das Gelee auftragen, sonst schmilzt die Oberfläche. Ein Wasserbad im Ofen verhindert Risse im Cheesecake: Stellen Sie die Springform in eine größere Form mit etwa 2 cm Wasser. Wickeln Sie die Springform vorher in Alufolie, damit kein Wasser eindringt. Der Fruchtspiegel gelingt am besten, wenn das Püree wirklich nur handwarm ist. Zu heißes Püree kann die Gelee-Schicht darunter anlösen.

Passende Getränke zum Himbeer-Cheesecake

Zu diesem eleganten Dessert passt ein süßer Dessertwein wie ein Moscato d’Asti mit seiner fruchtigen Note hervorragend. Die perlende Süße harmoniert perfekt mit der Säure der Himbeeren. Alternativ empfiehlt sich ein Himbeer-Prosecco, bei dem Prosecco mit Himbeerpüree gemischt wird. Für Liebhaber von Heißgetränken ist ein Earl Grey Tee mit seiner zitronigen Bergamotte-Note eine ausgezeichnete Wahl. Auch ein cremiger Cappuccino bildet einen schönen Kontrast zur fruchtigen Süße des Kuchens. Für alkoholfreie Optionen bietet sich ein Himbeer-Limonaden-Mix oder ein fruchtiger Eistee an.

Zusätzliche Info

Der Cheesecake hat seine Wurzeln im antiken Griechenland, wo bereits Käsekuchen zu besonderen Anlässen serviert wurden. Die moderne Variante mit Frischkäse entwickelte sich jedoch erst im 19. Jahrhundert in Amerika, als der cremige Philadelphia-Frischkäse erfunden wurde. Der Fruchtspiegel, auch Nappage genannt, stammt aus der französischen Patisserie-Kunst und dient nicht nur der Optik, sondern schützt auch das Gebäck vor dem Austrocknen. In gehobenen Cafés wird diese Technik verwendet, um Torten und Kuchen ein professionelles, glänzendes Finish zu verleihen. Die Kombination mit Himbeeren ist besonders in der europäischen Patisserie beliebt, da die Säure der Beeren perfekt mit der cremigen Süße des Käsekuchens harmoniert. Diese Technik erfordert Präzision und Geduld, belohnt aber mit einem spektakulären Ergebnis, das jeden Gast beeindruckt.

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